Ausbildung am Flughafen: Fachinformatiker

Ausbildung zum Fachinformatiker am Airport

Das hier wird mein erster Blogeintrag, zuvor habe ich so etwas noch nicht gemacht. Überhaupt ist vieles für mich neu. Man könnte schon fast sagen, dass wir „Versuchskaninchen“ sind, auch wenn ich mich nicht wie eines fühle, nur weil wir die ersten Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration bei der FSG, der Flughafen Stuttgart GmbH, sind. Vorher gab es den Ausbildungsberuf IT-Systemelektroniker, der hier am Flughafen durch die Fachinformatiker abgelöst wurde. Auch den Ausbildern liegt der Erfolg dieses Berufes besonders am Herzen, schließlich ist es für sie auch neu und muss sich erst noch etablieren. So kommt schon einiges an Herausforderungen zusammen, denen wir uns stellen.

Man kann unsere Ausbildung hier am Flughafen und an der „it.schule“ Stuttgart aus meiner Sicht in drei große Bereiche teilen: zum Ersten in die betriebliche Lehre (praktisch sowie theoretisch), zweitens in schulisches Wissen, das neben viel Theorie auch ein wenig Praxis bietet. Der dritte Bereich ist eine zusätzliche Wissenserweiterung/Zertifizierung, welche in unserem Berufsbild nicht fehlen darf – der CCNA (Cisco Certified Network Associate). Ein umfassendes E-Learning Programm, welches später mittels einer Prüfung abgelegt wird. Dabei dreht es sich hauptsächlich um das Entwerfen, Installieren, Betreiben und Warten von Netzwerken und Netzwerkstrukturen. Dass es nicht leicht wird, das alles unter einen Hut zu bringen, war mir von vornherein klar. Doch die Chancen, die die Ausbildung einem bietet, sind auch nicht selbstverständlich, weswegen ich mich seit September letzten Jahres hier am Flughafen und unter meinen neuen Kollegen auch absolut wohlfühle. Langeweile gab es bis jetzt kaum.

Ob es nun am Anfang Metallbearbeitung war, gefolgt von Hausinstallationstechnik, später Schützschaltungen für Elektrische Anlagen und nun Siemens LOGO! zum Programmieren von Speicherbausteinen – auch ein Fachinformatiker muss schließlich wissen, wie er mit Strom und elektrischen Anlagen umzugehen hat.
In den nächsten Monaten stehen dann Themen an, auf die ich mich besonders freue. In erster Linie werden dies Hardware (speziell für Server und Clientkomponenten), Netzstrukturen und Betriebssysteme samt deren Integration sein. Man lernt also viele interessante und abwechslungsreiche Themen kennen die einem immer wieder bestätigen, dass man sich für den richtigen Beruf entschieden hat.

blog comments powered by Disqus